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    <title>Journal · Barbara</title>
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    <description>Kurze Texte über die Praktiken, die Barbara unterrichtet: ihre Herkunft, wie eine Stunde aufgebaut ist und was im Raum passiert.</description>
    <language>de-DE</language>
    <lastBuildDate>Wed, 30 Sep 2026 13:30:00 GMT</lastBuildDate>
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      <title>Journal · Barbara</title>
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      <title>Funktioniert Embodiment Coaching auch online?</title>
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      <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 13:30:00 GMT</pubDate>
      <dc:creator>Barbara</dc:creator>
      <category>Embodiment</category>
      <description>Was online gut geht, was schwieriger ist, was du zu Hause brauchst und warum dein eigenes Wohnzimmer manchmal der bessere Ort zum Üben ist als mein Studio.</description>
      <content:encoded>&lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;Ja. Embodiment Coaching funktioniert online, und für manche sogar besser als in einem Raum mit mir. Du brauchst einen Ort, an dem du ungestört bist, genug Platz, um aufzustehen und einen Schritt zu machen, und eine Kamera. Alles andere ist wie vor Ort: Wir reden, achten darauf, was dein Körper tut, und probieren etwas Neues aus.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;aber-musst-du-meinen-koerper-nicht-sehen&quot;&gt;„Aber musst du meinen Körper nicht sehen?“&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Eine berechtigte Frage. Embodiment Coaching arbeitet mit Haltung, Atem, Gesten und Bewegung. Da liegt der Gedanke nahe, dass ich neben dir sein müsste.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Das ist aus einem einfachen Grund nicht nötig: Beim Embodiment geht es um deinen Körper und darum, was du in dir spürst, nicht darum, wie jemand von außen auf ihn schaut. Meine Aufgabe ist es, im richtigen Moment die richtige Frage zu stellen („Was ist gerade in deinen Schultern passiert?“), dir zu sagen, was ich sehe, wenn du das möchtest, und dir vorzuschlagen, etwas auszuprobieren. Das alles funktioniert auch über den Bildschirm. Was online nicht geht, ist Berührung. Für den Großteil der Arbeit ist sie aber nicht nötig.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;dein-alltag-ist-direkt-da&quot;&gt;Dein Alltag ist direkt da&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Wenn du in ein Studio kommst, lässt du deinen Alltag draußen. Dadurch kann die Arbeit etwas theoretisch werden. Wir sprechen über die Küche, in der du um elf Uhr abends noch Nachrichten aus der Arbeit beantwortest, oder über den Sessel, in dem du bei schwierigen Telefonaten mit deiner Familie sitzt, und du musst dir beides vorstellen.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Wie du in deinem Körper bist, ist nicht fix. Es verändert sich mit dem Ort, an dem du dich befindest, und mit den Menschen, die dich umgeben. Gewohnheiten sind oft an bestimmte Umgebungen gebunden. Eine Online-Sitzung hat den Vorteil, dass du genau dort bist, wo sich deine Muster zeigen. Du musst dir nichts vorstellen, und das macht es leichter, eine neue Art zu finden, wie du im Alltag sitzt, stehst oder dich bewegst. Du musst nichts mit nach Hause nehmen, weil du schon zu Hause bist.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Vielleicht fühlst du dich zu Hause auch sicherer als in einem fremden Raum. Wenn du dich sicher fühlst, nimmst du mehr wahr. Und wahrzunehmen ist der größte Teil der Arbeit.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;die-kamera-kann-teil-der-arbeit-werden&quot;&gt;Die Kamera kann Teil der Arbeit werden&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Vielleicht merkst du sehr deutlich, wenn du beobachtet wirst. In einem Videocall siehst du dich meistens selbst in einem kleinen Fenster. Das lässt sich ausschalten. Trotzdem verändert allein das Wissen, dass wir gesehen werden, etwas an unserem Verhalten. Im Videocall hast du auch die Möglichkeit, die Kamera ganz auszuschalten. So kannst du darauf aufmerksam werden, was sich in dir verändert, wenn du weißt, dass dich niemand sieht.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Wie verändert sich dein Atem? Werden deine Schultern lockerer? Sagst du etwas, das du mit eingeschalteter Kamera nicht gesagt hättest?&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Wie wir uns halten, hängt viel stärker davon ab, ob andere uns sehen, als den meisten bewusst ist. Wenn du viel performst, in der Arbeit oder zu Hause, kann das eine spannende Erkenntnis sein. Ob die Kamera an oder aus ist, entscheidest du, so wie alles andere in einer Sitzung.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;was-online-schwieriger-ist&quot;&gt;Was online schwieriger ist&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Natürlich geht online einiges von dem verloren, was zwischen Menschen passiert, zum Beispiel kleine Veränderungen in Körper und Bewegung. Im selben Raum können wir einander gegenüberstehen, einander spüren und merken, was passiert, wenn eine von uns einen Schritt näher kommt. Auch der Blickkontakt ist anders, weil wir auf den Bildschirm schauen und nicht direkt in die Augen.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Auch das Ankommen kann schwerer sein. Vielleicht kommst du gerade aus einem anderen Onlinemeeting, in dem du vor allem mit dem Kopf gearbeitet hast, und plötzlich bitte ich dich, deinen Körper zu spüren. Deshalb fangen wir langsam an, mit ein paar Minuten Zentrieren: zum Beispiel die Füße und den Atem spüren, ins Gleichgewicht kommen, ein bisschen weicher werden. Wir gehen nicht gleich ins Thema.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Und dann gibt es die ganz normalen Unterbrechungen. Die Internetverbindung hängt, es läutet an der Tür, oder deine Mitbewohnerin kommt herein.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;was-du-zu-hause-brauchst&quot;&gt;Was du zu Hause brauchst&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Sehr wenig:&lt;/p&gt;
          &lt;ul&gt;&lt;li&gt;einen Raum, in dem dich niemand stört&lt;/li&gt;&lt;li&gt;genug Platz, um aufzustehen, einen Schritt zu machen oder dich ein bisschen zu bewegen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;eine Kamera, die so steht, dass ich mehr als dein Gesicht sehe&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kopfhörer, wenn du nicht allein wohnst&lt;/li&gt;&lt;li&gt;bequeme Kleidung, Wasser und ein Notizbuch, wenn du gern mitschreibst&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
          &lt;p&gt;Keine Matte, keine besondere Kleidung, keine Vorerfahrung.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;wie-eine-online-sitzung-ablaeuft&quot;&gt;Wie eine Online-Sitzung abläuft&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Genauso wie vor Ort. Du bringst mit, was dich beschäftigt, und wir reden darüber. Wir zentrieren uns kurz. Während du erzählst, frage ich dich, was in deinem Körper passiert, und lade dich vielleicht ein, dich zu bewegen oder etwas zu verändern.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Am Ende nimmst du etwas Kleines mit, das du im Alltag üben kannst. Wie das Schritt für Schritt aussieht, hab ich hier beschrieben: &lt;a href=&quot;https://barbarabuerscher.com/de/journal/was-ist-embodiment-coaching/&quot;&gt;Was ist Embodiment Coaching?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;haeufige-fragen&quot;&gt;Häufige Fragen&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Muss die Kamera die ganze Zeit an sein?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Meistens ja, wenn das für dich passt, damit ich sehe, wie du sitzt und dich bewegst.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ich wohne nicht allein. Geht das trotzdem?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Ja, wenn du für diese Stunde einen Raum für dich hast. Mit Kopfhörern hört niemand, was ich sage.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Muss ich mich viel bewegen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Nein. Das meiste ist klein: anders sitzen oder dich ein bisschen bewegen. Du musst dabei nicht gut aussehen.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;In welchen Zeitzonen arbeitest du?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Ich lebe in Indien (IST). Vormittage in Europa und Nachmittage in Südostasien passen meistens gut. Schreib mir, und wir finden einen Termin.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;In welcher Sprache?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Auf Deutsch oder Englisch.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;eine-online-sitzung-buchen&quot;&gt;Eine Online-Sitzung buchen&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Wenn du dich fragst, ob das über den Bildschirm für dich funktioniert: Am einfachsten findest du es mit einer Sitzung heraus. Schreib mir, und wir finden einen Termin.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://barbarabuerscher.com/de/kontakt/?topic=session&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;1:1-Sitzung buchen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p class=&quot;post-end&quot;&gt;Barbara · Yogalehrerin, Embodiment-Coach und Tao Tantric Arts Facilitatorin&lt;/p&gt;</content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist Embodiment Coaching?</title>
      <link>https://barbarabuerscher.com/de/journal/was-ist-embodiment-coaching/</link>
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      <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 13:25:56 GMT</pubDate>
      <dc:creator>Barbara</dc:creator>
      <category>Embodiment</category>
      <description>Embodiment Coaching arbeitet damit, wie du Dinge tust, nicht nur mit dem, was du darüber denkst. Womit wir arbeiten können, was Embodiment bedeutet und was in einer 1:1-Sitzung passiert.</description>
      <content:encoded>&lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;Beim Embodiment Coaching geht es darum, wie du in deinem Körper bist. Wie du Dinge tust, und nicht nur, was du darüber denkst. Anstatt nur zu reden, arbeiten wir auch mit dem Körper. Taucht ein schwieriges Thema auf, reagiert auch dein Körper. Vielleicht hältst du die Luft an, weichst zurück oder du lächelst, obwohl dir gar nicht danach ist. Wenn du lernst, auf solche Dinge aufmerksam zu werden, eröffnet dir das die Möglichkeit, etwas anders zu machen.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;womit-wir-arbeiten-koennen&quot;&gt;Womit wir arbeiten können&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Kennst du das Gefühl, dass sich in deinem Leben etwas immer wiederholt? Oder dass du in einem Muster feststeckst, das du ändern willst, aber egal, was du probierst, am Ende machst du doch wieder dasselbe?&lt;/p&gt;
          &lt;ul&gt;&lt;li&gt;„Ich sag Ja, bevor ich überhaupt nachgedacht hab. Und danach ärgere ich mich, meistens über mich selbst.“&lt;/li&gt;&lt;li&gt;„Ich bin ständig müde und kann am Abend trotzdem nicht abschalten.“&lt;/li&gt;&lt;li&gt;„Wenn mich jemand kritisiert, hab ich entweder ein Blackout oder werde defensiv. Zwei Stunden später weiß ich genau, was ich hätte sagen sollen.“&lt;/li&gt;&lt;li&gt;„Ich dreh mich bei dieser Entscheidung seit Monaten im Kreis.“&lt;/li&gt;&lt;li&gt;„Ich will mit meiner Arbeit sichtbarer werden und finde immer wieder Gründe, es doch nicht zu tun.“&lt;/li&gt;&lt;li&gt;„Ich bin die, die alles zusammenhält, in der Arbeit, zu Hause, im Freundeskreis. Ich weiß nicht, wie ich damit aufhören soll.“&lt;/li&gt;&lt;li&gt;„Etwas ist zu Ende gegangen – ein Job, eine Beziehung, ein Leben in einem anderen Land – und ich weiß nicht, wie ich weitermachen will.“&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
          &lt;p&gt;Meistens kennen wir unsere Muster ziemlich gut und können sie erklären. Wir wissen, woher sie kommen, haben Bücher gelesen und vielleicht auch eine Therapie gemacht. Und trotzdem fallen wir im entscheidenden Moment wieder in alte Muster zurück. Genau in dieser Lücke zwischen Wissen und Tun setzt Embodiment Coaching an.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;was-embodiment-bedeutet&quot;&gt;Was Embodiment bedeutet&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Die meisten von uns haben gelernt, den Körper als Objekt zu sehen. Als etwas, das man füttert, trainiert, repariert, wenn etwas wehtut, und verbessern muss. Eine Art Fahrzeug für den Kopf.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Embodiment sieht den Körper nicht als etwas, das du hast, sondern als Teil deines Wesens. Ein Teil davon, wer und was du bist. Wie du stehst, wie du atmest, deine Körperspannung. Wie du dich bewegst, wie du jemandem die Hand gibst, wie du eine Tür aufmachst, wie nah du andere an dich heranlässt. Deine Art, in der Welt zu sein, und das meiste davon läuft unbewusst ab.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Das ist keine Einbahnstraße. Wie du bist, zeigt sich in deinem Körper, und dein Körper prägt, wie du bist. Wenn du seit zwanzig Jahren die Schultern anspannst, ist das nicht nur ein Zeichen dafür, wie es dir geht. Es ist ein Teil davon geworden, wie du durchs Leben gehst. Deshalb kann die Arbeit mit dem Körper etwas verändern, wo Reden allein nicht hinkommt.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;woher-unsere-gewohnheiten-kommen&quot;&gt;Woher unsere Gewohnheiten kommen&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Embodiment, deine Art, dein Wesen zu verkörpern, ist nicht angeboren. Aber es ist auch nichts, das du bewusst erschaffst. Vielmehr wächst es aus deinen Erfahrungen, aus dem, was du erlebst, und verändert sich weiter.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Ein Teil kommt aus deiner Familie. Vielleicht hattest du als Kind das Gefühl, andere zufriedenstellen zu müssen, und hast dadurch gelernt, zu lächeln, zu nicken und schnell Ja zu sagen. Wenn du früh allein zurechtkommen musstest, hast du vielleicht gelernt, die Zähne zusammenzubeißen und weiterzumachen. Auch die Kultur, in der du aufgewachsen bist, hat einen Einfluss auf dein Embodiment. Kinder lernen durch Beobachten, wie sich Erwachsene bewegen, wie sie sitzen und sprechen. Als Frau hast du vielleicht gelernt, dich klein zu machen, brav zu sitzen und ein „Nein“ nur vorsichtig auszudrücken. Und ein Teil kommt von dem Ort, an dem du dich befindest, und von den Menschen, die dich im jeweiligen Moment umgeben.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Die meisten dieser Gewohnheiten waren in der Situation, in der sie ihren Ursprung haben, sinnvoll und hilfreich. Die Gegebenheiten haben sich seither verändert, die Gewohnheiten haben ihren Zweck erfüllt, aber sie sind geblieben. Sie zeigen sich in deiner Arbeit, in deinen Beziehungen, darin, wie du ein Kompliment annimmst. Weil sie so vertraut sind, fühlen sie sich an wie „so bin ich halt“. Das stimmt auch. Aber es ist nicht alles, was du sein könntest.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;was-embodiment-nicht-ist&quot;&gt;Was Embodiment nicht ist&lt;/h2&gt;
          &lt;h3 id=&quot;keine-koerpersprache&quot;&gt;Keine Körpersprache&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;Bei Körpersprache geht es um Signale. Was verschränkte Arme bedeuten, welche Haltung du vor einem Meeting einnimmst. Du ziehst es an wie ein Kostüm, aber sobald Druck kommt, hält es nicht. Embodiment arbeitet langsamer und ist persönlicher.&lt;/p&gt;
          &lt;h3 id=&quot;kein-sport&quot;&gt;Kein Sport&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;Du kannst eine Stunde Yoga machen und dabei die ganze Zeit an deine Einkaufsliste denken. Zur verkörperten Praxis wird Bewegung erst, wenn du darauf achtest, was dabei in deinem Körper passiert, und wie du es in deinem Leben umsetzt.&lt;/p&gt;
          &lt;h3 id=&quot;kein-bestimmter-look&quot;&gt;Kein bestimmter Look&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;Beim Embodiment geht es nicht darum, ruhig, beweglich oder spirituell zu wirken. Es geht nicht darum, dich immer gut zu fühlen. Du kannst verkörpert sein in Tränen, in Wut, in tiefer Stille. Es fängt damit an, wahrzunehmen, was da ist, auch Anspannung, Taubheit oder Leere.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;vier-dinge-die-du-lernen-kannst&quot;&gt;Vier Dinge, die du lernen kannst&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Mein Lehrer Mark Walsh arbeitet mit dem Modell der „Embodied Intelligence“. Im Grunde sind das vier Fähigkeiten, die jede:r lernen kann:&lt;/p&gt;
          &lt;ul&gt;&lt;li&gt;merken, in welchem Zustand du gerade bist, so wie er ist&lt;/li&gt;&lt;li&gt;deinen Zustand verändern, wenn du es brauchst, zum Beispiel runterkommen oder in Schwung kommen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;merken, was in anderen vorgeht&lt;/li&gt;&lt;li&gt;andere beeinflussen, durch die Art, wie du bist, nicht nur durch das, was du sagst&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
          &lt;p&gt;Alle vier laufen auf dasselbe hinaus: Bewusstsein und Wahl. Zuerst merkst du, was da ist. Dann entdeckst du, dass du etwas verändern kannst, wenn du willst.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;warum-verstehen-allein-nichts-aendert&quot;&gt;Warum Verstehen allein nichts ändert&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Muster und Gewohnheiten mit dem Kopf zu verstehen, sie erklären zu können und zu sagen, dass du sie ändern willst, ist das eine. Aber Gewohnheiten sitzen nicht nur im Kopf. Wir drücken sie durch unseren Körper aus. Deshalb reicht der Satz „Das will ich ändern“ allein nicht.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Damit eine Veränderung auch im Körper ankommt, braucht es Zeit und Übung. Der Körper zieht nicht einfach mit, nur weil der Kopf etwas beschlossen hat. Unter Stress greift er auf das zurück, was er kennt. Manche strengen sich dann noch mehr an, manche ziehen sich zurück, manche erstarren oder sind wie abgeschaltet, manchen geht jede Energie aus, und manche greifen zum Handy, gehen zum Kühlschrank oder trinken noch ein Glas.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Du denkst weniger klar, bist weniger freundlich, spürst weniger und fällst in das zurück, was du am besten kennst. Deshalb taucht das alte Muster genau dann auf, wenn es darauf ankommt. Ein großer Teil meiner Arbeit ist, dir zu helfen, auf diesen Moment aufmerksam zu werden und zu erkennen, dass du eine Wahl hast.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;was-in-einer-sitzung-passiert&quot;&gt;Was in einer Sitzung passiert&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Jede Sitzung ist anders, aber ein paar Dinge kommen immer wieder.&lt;/p&gt;
          &lt;h3 id=&quot;wir-fangen-mit-deinem-anliegen-an&quot;&gt;Wir fangen mit deinem Anliegen an&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;Du bringst mit, was dich beschäftigt. Wir gehen es auch über den Körper an und finden heraus, was du verändern möchtest.&lt;/p&gt;
          &lt;h3 id=&quot;wir-zentrieren-uns&quot;&gt;Wir zentrieren uns&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;Das Zentrieren ist ein wichtiger Teil vom Embodiment Coaching. Wir arbeiten mit verschiedenen Techniken, die dir helfen, bei dir und in deinem Körper anzukommen, statt im Kopf festzuhängen oder dich von deinen Sorgen leiten zu lassen. Dabei geht es nicht immer ums Runterkommen. Manchmal brauchst du eher mehr Energie als weniger.&lt;/p&gt;
          &lt;h3 id=&quot;ich-frage-was-in-deinem-koerper-passiert&quot;&gt;Ich frage, was in deinem Körper passiert&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;„Während du mir das erzählst, was passiert in deinen Schultern? In deinem Kiefer? Mit deinem Atem?“ Ich frage, statt dir zu sagen, was ich sehe. Die Antworten findest du selbst, ich begleite dich dabei.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Wenn du nichts merkst, ist das in Ordnung. Manchmal frage ich, ob ich dir sagen oder zeigen darf, was mir auffällt, und mache nach, was du tust. Wir alle haben Gewohnheiten, die wir selbst nicht mehr bemerken, so wie man das Ticken einer Uhr nicht mehr hört, die seit Jahren im Zimmer hängt. Anderen fallen sie oft sofort auf.&lt;/p&gt;
          &lt;h3 id=&quot;wir-probieren-etwas-anderes-aus&quot;&gt;Wir probieren etwas anderes aus&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;Sagen wir, du erzählst mir von einem Kollegen, der dir ständig seine Arbeit zuschiebt. Dann bitte ich dich vielleicht, aufzustehen, eine Hand vor dich zu halten und laut „Nein“ zu sagen. Vielleicht lehnst du dich dabei zurück, vielleicht wird deine Stimme leise. Darauf lenken wir deine Aufmerksamkeit, und dann verändern wir etwas: Du stehst fest und sagst laut und selbstbewusst „Nein“. Dann schauen wir, wie sich das anfühlt. Vielleicht kannst du überzeugend „Nein“ sagen und trotzdem freundlich bleiben?&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Oder wir brainstormen und nehmen deinen Körper zu Hilfe. Wir gehen dieselbe Frage langsam und stabil an, dann weich und fließend, dann schnell und direkt, dann leicht und verspielt. Sich anders zu bewegen, bringt andere Ideen hervor. Manches davon fühlt sich vertraut an, anderes neu, angenehm oder unangenehm.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Wenn du vor einer Entscheidung stehst und nicht weiterkommst, üben wir vielleicht, nicht nur auf den Kopf zu hören, sondern auch auf das, was du im Herzen und im Bauch spürst. Die lauteste Stimme ist nicht immer die, der man folgen sollte. Oft ist sie einfach die, die alle anderen übertönt.&lt;/p&gt;
          &lt;h3 id=&quot;zurueck-in-deinen-alltag&quot;&gt;Zurück in deinen Alltag&lt;/h3&gt;
          &lt;p&gt;Abschließend frage ich dich, was du bemerkt hast und was jetzt anders ist. Wir überlegen, was du in deinen Alltag mitnehmen kannst: eine kleine Übung oder eine neue Perspektive.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Geübt wird vor allem zwischen den Sitzungen. Das, was du übst, darin wirst du gut. Das gilt auch für die Gewohnheiten, die du loswerden willst.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;der-koerper-ist-weise-aber-kein-orakel&quot;&gt;Der Körper ist weise, aber kein Orakel&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Es heißt oft, der Körper lügt nie. Mein Lehrer Mark Walsh sagt, dass man dem Körper nicht immer trauen kann. Ein starkes Gefühl kann eine alte Überlebensstrategie sein oder einfach eine Gewohnheit. Was sich wie Intuition anfühlt, ist manchmal Angst. Den Unterschied zu erkennen, kannst du lernen. Deshalb fragen wir den Körper nicht: „Was soll ich tun?“, sondern: „Was habe ich bisher nicht bemerkt?“&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;haeufige-fragen&quot;&gt;Häufige Fragen&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ist Embodiment Coaching eine Therapie?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Nein. Eine Therapie schaut oft darauf, woher etwas kommt. Coaching schaut darauf, wo du hinwillst und wie du es erreichen kannst. Ich mache vielleicht Vorschläge, aber du entscheidest, was wir tun, und du kannst jederzeit Nein sagen. Ich stelle keine Diagnosen und behandle nichts. Wenn etwas in eine Therapie oder zu einer Ärztin gehört, sag ich dir das.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Und wenn ich in meinem Körper nicht viel spüre?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Das geht vielen so, und es ist ein guter Anfang. Vieles im heutigen Alltag stumpft uns ab: stundenlanges Sitzen, Bildschirme, Stress. Wir gehen es langsam an.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Muss ich fit sein oder Yoga machen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Nein. Die Bewegungen sind klein: aufstehen, eine Geste, anders sitzen. Du musst dabei nicht gut aussehen.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ist das wissenschaftlich belegt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Zum Teil. Die Forschung dazu, wie der Körper Denken und Gefühle beeinflusst, zu Stress und zu Meditation stützt viele der Grundideen. Embodiment ist aber keine bewiesene Wissenschaft. Mir ist lieber, du probierst es aus und siehst selbst, was es bei dir bewirkt.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Funktioniert Embodiment Coaching auch online?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Ja. Darüber hab ich hier geschrieben: &lt;a href=&quot;https://barbarabuerscher.com/de/journal/funktioniert-embodiment-coaching-online/&quot;&gt;Funktioniert Embodiment Coaching auch online?&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wo hast du die Ausbildung gemacht?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;Bei Embodiment Unlimited: 2024 die Coaching Embodiment Certification, seit 2025 die Masters of Embodiment Coaching und einige weitere Zertifizierungen.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;eine-sitzung-buchen&quot;&gt;Eine Sitzung buchen&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Ich arbeite 1:1, online oder vor Ort in Canacona in Süd-Goa, auf Deutsch oder Englisch. Wenn dir hier etwas bekannt vorkommt, schreib mir, und wir finden einen Termin.&lt;/p&gt;
          &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://barbarabuerscher.com/de/kontakt/?topic=session&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;1:1-Sitzung buchen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
          &lt;p class=&quot;post-end&quot;&gt;Barbara · Yogalehrerin, Embodiment-Coach und Tao Tantric Arts Facilitatorin&lt;/p&gt;</content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Wie eine Chakra-Kriya-Stunde aufgebaut ist</title>
      <link>https://barbarabuerscher.com/de/journal/chakra-kriya-stunde/</link>
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      <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
      <dc:creator>Barbara</dc:creator>
      <category>Yoga</category>
      <description>Ein Chakra pro Stunde, drei Abschnitte, und eine Woche für alle sieben. Was in der Stunde passiert, Schritt für Schritt.</description>
      <content:encoded>&lt;p class=&quot;intro&quot;&gt;Chakra Kriya Yoga arbeitet mit jeweils einem Chakra. Eine einzelne Stunde folgt drei Abschnitten, und eine Woche voller Stunden führt durch alle sieben, vom Wurzelchakra bis zum Kronenchakra.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;die-asanas&quot;&gt;Die Asanas&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Die Stunde beginnt mit Asanas, die zu diesem Chakra passen. Sie bereiten den Körper auf die Kriya vor.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;der-atem&quot;&gt;Der Atem&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Danach Pranayama, passend zu diesem Zentrum: Bhastrika, Kapalabhati oder Wechselatmung, je nachdem, mit welchem Chakra die Stunde arbeitet.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;die-kriya&quot;&gt;Die Kriya&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Die Stunde schließt mit der Kriya selbst: ein Samenmantra, ein Mudra, eine Farbe und ein Aufmerksamkeitspunkt, zusammengehalten, manchmal mit einer sanften Bandha.&lt;/p&gt;
          &lt;h2 id=&quot;eine-woche-sieben-chakren&quot;&gt;Eine Woche, sieben Chakren&lt;/h2&gt;
          &lt;p&gt;Als Woche angelegt, deckt eine Stunde pro Tag ein Chakra ab, sodass ein vollständiger Kurs alle sieben der Reihe nach durchläuft. Eine einzelne Stunde steht auch für sich allein.&lt;/p&gt;
          &lt;p class=&quot;post-end&quot;&gt;Ich unterrichte Chakra Kriya Yoga als einzelne Stunde oder als siebentägigen Kurs. Wenn du ein Studio oder Retreat leitest und es dort möchtest, &lt;a href=&quot;https://barbarabuerscher.com/de/kontakt/&quot;&gt;schreib mir&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</content:encoded>
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